Aktuelles
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 10. Mai 2009 um 10:39 Uhr

Der Stadtgarten und der andere Stadtgarten — Bäume, Wiesen und Jazz

Bewegt man sich von den Ringen am Friesenplatz auf der Venloer Straße in Richtung Ehrenfeld, dann wird Köln mit einem Mal ganz schon grün: Einfach nach rechts blicken! Herzlichen Glückwunsch: Sie sind am Kölner Stadtgarten angekommen. Der bereits in den Jahren 1827 bis 1828 angelegte und mittlerweile unter Landschaftsschutz gestellte Stadtpark gehört neben dem Kölner Volksgarten zu den beliebtesten Grünflächen der Innenstadt. Und das gleichnamige Lokal, in dem es nicht nur Ess- und Trinkbares, sondern auch Jazzkonzerte und andere Veranstaltungen gibt, ist mindestens ebenso beliebt. 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 08:39 Uhr
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Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 05. Mai 2009 um 17:54 Uhr

CSD — buntes Volksfest / politische Demonstration

Die einen betrachten ihn einfach  als buntes Volksfest, als Zeichen für sexuelle Toleranz, das überdies Spaß bereitet, die anderen sehen eher seinen Ursprung als politische Demonstration für die Rechte Homosexueller. Der Christopher Street Day (CSD), der mittlerweile in vielen größeren Städten Deutschlands gefeiert wird, ist wohl beides: ein großes Fest UND eine Demonstration.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 08:36 Uhr
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Geschrieben von: Ansgar Sadeghi   
Sonntag, 03. Mai 2009 um 14:18 Uhr

Hänneschen, Millowitsch und andere Stars — die Theaterszene Kölns

Böse Zungen behaupten, Köln benötige gar keine Theater, es gäbe dort soviel Klüngel, das wäre mehr als Theater genug. Schaut man genauer hin, so ist der Kölsche Klüngel aber auch nicht schlimmer als das Theater in anderen großen Städten Deutschlands und kann Schauspielkunst nicht wirklich ersetzen. Insofern ist es eine gute Nachricht, dass Köln eine quicklebendige Theaterszene besitzt: mit großen etablierten sowie Volks- und vielen anderen Freien Theatern und Dutzenden von Theatergruppen. Vorhang auf: Werfen wir einen Blick auf die Kulisse!

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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 29. April 2009 um 07:36 Uhr

Die Medien und der Butzweilerhof — Renaissance eines Ex-Flughafens

1911 bekam Köln seinen ersten zivilen Flughafen: Butzweilerhof. Er erhielt seinen Namen, weil er auf dem Standort eines Bauernhofs mit gleichem Namen erbaut wurde. Bereits ein Jahr später war es jedoch erst einmal vorbei mit der zivilen Nutzung; des Kaisers Flieger verdrängten die zivilen Nutzer und übernahmen das Kommando. Vielleicht bekanntester Pilot der damaligen Zeit, der Teile seiner Flugausbildung in Butzweilerhof absolvierte, war Manfred von Richthofen, noch besser bekannt als der Rote Baron. Ab 1926 kam die zivile Luftfahrt zurück und Butzweilerhof wurde ein für die damalige Zeit moderner Verkehrsflughafen. Mag dieser Flughafen auch längst Geschichte sein, in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts besaß er als Luftkreuz des Westens große Bedeutung; als noch bedeutenderer Knotenpunkt für den Luftverkehr in Deutschland galt damals nur der Flughafen Berlin-Tempelhof, der mittlerweile ebenfalls Geschichte geworden ist.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 08:37 Uhr
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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 29. April 2009 um 07:34 Uhr

Ein Museumsstreifzug — Schokolade und der Sport

Spaziert man von der Kölner Altstadt aus den Rhein entlang, so kann das ganz spaßig sein. Mitunter (wirklich nur mitunter!) muss man allerdings auf Skater und Radler Acht geben, die Fußgänger für eine Art Slalomstangen halten, die es zu umfahren gilt (nicht: umzufahren!). Wer damit klar kommt, schlendert also linksrheinisch die Rheinpromenade entlang und stößt bald auf zwei Museen, die unterschiedlicher kaum sein können. Das eine, das Deutsche Sport und Olympia Museum ist (richtig!) dem Sport gewidmet, das andere nennt sich Schokoladenmuseum und zeigt… genau: Schokolade.

 

Das Schokoladenmuseum und all seine Leckereien

Gegründet wurde das Schokoladenmuseum 1993 von Hans Imhoff, der damals dem Aufsichtsrat des Kölner Unternehmens Stollwerck vorsaß. Stollwerck hat bis heute seinen Verwaltungssitz in Köln, produziert Lebensmittel und ist vor allem bekannt für: Schokolade ;-). Das Museum zeigt die Geschichte der Schokolade, ebenso die Produktion des süßen Genusses, angefangen bei der Ernte der Kakaobohnen bis zu laufenden Produktionsmaschinen, mit denen vor den Augen der Besucher verpackungsfertige Schoko-Artikel produziert werden. Integriert in das Museum ist ein Schokoladenbrunnen, in den freundliche Museums-Mitarbeiterinnen Waffeln tauchen, die sie den Museumsgästen reichen. Während der Anfangstage des Museums war dieser Schokoladenbrunnen einmal frei zugänglich für die Besucher: Möglicherweise kam es jedoch zur Dauerbelagerung und zu wildem Camping vor dem Brunnen, sodass eine Neuregelung notwendig wurde. Genussmenschen kommen vielleicht vor allem wegen des Schoko-Shops ins Museum. Hier gibt es all das, was aus Schokolade produziert werden kann: Pralinen, kleine Tafeln, große Tafeln, Figuren; alles essbar und alles… hmmmm… Daneben gibt’s auch die guten alten Zuckerstangen zu kaufen. Das Sortiment besteht durchweg aus Dingen, die der Zunge schmeicheln und zugleich auf Kriegsfuß mit der heimischen Personenwaage stehen. Wer gesündigt hat und Buße tun möchte, dem bleibt nur eins: Auf zum Nachbarn, ins Sportmuseum.

 

Deutsches Sport und Olympiamuseum — nicht nur gucken, auch machen!

Das Schöne am Sportmuseum: Es zeigt

 

·              einem nicht nur die Geschichte des Sports und der Olympischen Spiele,

·              hält nicht nur Ausstellungsstücke wie einen Rennbob, Fußbälle mit Autogrammen, Eintrittskarten, vieles mehr und   allerlei Informationen bereit,

·              präsentiert seinen Gästen auf großen Bildschirmen nicht nur die Highlights moderner Sportgeschichte,

 

sondern animiert auch zur eigenen sportlichen Aktivität. Liebevoll gestaltet sind die einzelnen Abteilungen, etwa die zum Boxsport. Hier steht beispielsweise auch ein aufgebauter Ring; Boxhandschuhe kann man sich eventuell beim Museum ausleihen, falls man einmal gegeneinander antreten möchte. Alternativ taugen Sandsäcke, um Dampf abzulassen. Im Sportmuseum schwingt man sich, wenn man möchte, aufs Rad oder aber man entert das Dach: Hier kann man Fußball spielen, Tennis oder Basketball und genießt dabei einen herrlichen Blick auf den Rhein. Relativ hohe Zäune sorgen derweil dafür, dass man schon einen ausgesprochen ungeschickten Tag erwischen muss, um Bälle vom Dach in die Umgebung zu befördern. Sollte es regnen, gibt es auch innerhalb des Museums Gelegenheit, mit einem Softball Fußball zu spielen.

 

Kurzer Fahrplan

Also, der Fahrplan ist klar, oder? Erst ins Schokoladenmuseum, Schokolade bewundern und kosten, dann rein ins Sportmuseum, damit der Genuss ohne allzu große Reue bleibt. Viel Spaß!

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Juni 2009 um 08:40 Uhr
 
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